Bau- und Leistungsbeschreibung für unsere Hausmodelle

Die architektonisch ansprechenden Happy Haus - Häuser bieten einen sehr hohen Wohnkomfort bei gleichzeitig solider und wertbeständiger Bauweise. Die Häuser entsprechen den neuesten Anforderungen der Bautechnik. Sie werden in kurzer Bauzeit massiv erstellt. Die Bauausführung erfolgt entsprechend den Zeichnungen, die bei Vertragsabschluss abgestimmt werden. Auf Grund der vielfältigen Bauweise, können auch kundenspezifische Projekte nach gemeinsamer Abstimmung auf der Grundlage der zur Verfügung gestellten bzw. erarbeiteten Unterlagen realisiert werden (siehe Preisliste).

1. Bauvorbereitung
1.1.Vermessung
Auf dem Lageplan des Grundstücks wird die spätere Lage des Hauses festgelegt. Auf dieser Grundlage erfolgt die Einmessung des künftigen Standortes des Hauses durch den Vermessungsingenieur, der auch das Schnurgerüst stellt. Diese Leistung ist vom Bauherren, auf eigene Kosten, im Rahmen des Vermessungsauftrages zu beauftragen.
1.2. Baufreimachung/Baugelände
Grundlage des Bauvertrages ist ein Grundstück in ebener Lage, frei von Grundwasser bzw. Schichtenwasser im Minimum 1,50 m unter Gelände. Im Bereich des zukünftigen Baukörpers darf kein Bewuchs höher als 20 cm vorhanden sein. Wurzeln (Stubben) oder einer sofortigen Bebaubarkeit entgegenstehende noch vorhandene Bauten oder sonstige Objekte sind vor Baubeginn durch den Bauherren auf eigene Kosten zu beseitigen. Gegen gesonderten Auftrag kann diese Leistung erbracht werden. Gleiches gilt für eine notwendige Grundwasserab-senkung.
1.3. Erdarbeiten
Aushub und Verfüllarbeiten sind im Leistungsumfang der Bodenklasse 3-5 enthalten und erfolgen bis zum bestehenden Terrain, vorausgesetzt dieses ist eben und straßenbündig. Der Aushub wird seitlich auf dem Grundstück gelagert. Zur Beurteilung der Bodenbebaubarkeit wird im Namen und auf Rechnung des Bauherren ein Bodengutachten durchgeführt. Vor Baubeginn hat das entsprechende Gewerk zur Erstellung der Bodenplatte im Beisein des Bauleiters die Bodenklasse zu prüfen. Falls ein Bodenaustausch erforderlich ist, erfolgt eine separate Beauftragung durch den Bauherren. Die Entscheidung erfolgt vor Baubeginn.

2. Planung
Nach Bestätigung der Werksverträge beginnen die Planungsarbeiten zum Vertragsobjekt. Die Bauantragsunterlagen und die entsprechenden Bauzeichnungen werden durch unser Architektenbüro angefertigt und dem Bauherren zur Unterschrift vorgelegt. Die katasterliche Einmessung, öffentlich, rechtliche Aufträge und Gebühren, sowie die erforderlichen Abnahmen während der Bauzeit werden im Namen und auf Rechnung des Bauherren beantragt.

3. Rohbau und tragende Konstruktion
3.1. Fundament
Fundamente, umlaufende Fundamenterder sowie Unterbeton werden nach statischen Erfordernissen bei einer angenommenen Bodenpressung von mindestens 20 N/cm² und Bodenklasse 3-5 ausgeführt.
3.2. Keller
Als Sonderleistung werden Massivkeller gemäß Statik ausgeführt. Die gemäß Punkt 3.1. der Baubeschreibung geforderte Druckfestigkeit des Bodens ist ebenfalls erforderlich. Eine zusätzliche Sperrung gemäß DIN 18195 der Kelleraußenwände bei drückendem Wasser kann als Sonderleistung ausgeführt werden. In diesem Fall erhalten die Außenwände, neben der Sperrung eine zusätzliche Prallschutzfolie zum Schutz der Sperrung. Als weitere Sonderleistungen werden Fußbodendämmung, Estrich und Wohnkellerfenster angeboten. Wenn nicht anders vertraglich vereinbart, erfolgen sämtliche Installationen auf Putz.
3.3. Außenwände
Grundsätzlich erreichen die Happy Haus - Häuser alle Anforderungen, die an ein hoch-wertiges Massivhaus gestellt werden. Die Außenwände bestehen aus einem Ytong-Wandsystem (oder nach Wahl) in hoher Maß- und Oberflächengenauigkeit. Die Wandstärke beträgt 36,5 cm.
3.4. Innenwände
Alle tragenden Innenwände werden nach DIN in den Wandstärken d=15 cm/17,5 cm/24,0 cm und nichttragende Innenwände nach DIN d=10,0 cm/11,5 cm/12 cm in Gasbeton bzw. in Leichtbauweise gestellt. Innenwände werden tapezierfähig vorbereitet. Nach Erstellen des Bauantrages sind keine Verschiebungen von tragenden Wänden möglich.
3.5. Putz
Im Preis enthalten ist die Ausführung als mineralischer Putz, Farbe weiß, 2-3mm Körnung. Sockelputz (Buntsteinputz) Höhe=30 cm inklusive. Die Verklinkerung ist gegen einen gesonderten Auftrag bei allen Haustypen möglich. Hierbei kommen normalformatige Klinker zur Anwendung, entsprechende Stürze und Rollschichten sind im Preis enthalten.
3.6. Geschossdecken
Geschossdecken vom EG zum OG sind Massivdecken, in höchster Genauigkeit und Ober-flächenbeschaffenheit. Die Fugen sind glatt gespachtelt, tapezierfähig, höchster Schallschutz ist gewährleistet. Bei den Einfamilienhaustypen wird die Decke zum Spitzboden als Holzbalkendecke im tapezierfähigen Zustand ausgebildet. Bei den Bungalowtypen sind Holzbalkendecken, von unten verkleidet, Standard.
3.7. Dach und Dachkonstruktion
Holzkonstruktion gemäß Statik und Bauzeichnung, biologisch imprägniert, mit mineralischem Dämmstoff, entsprechend der Wärmeschutzberechnung des Statikers, jedoch mindestens 180 mm stark. Dachüberstände an Giebeln sowie Traufen werden gemäß Planung und Zeichnung ausgeführt.
Aufbau von innen nach außen
· Gipskartonplatte 12,5 mm im OG
· Unterkonstruktion im OG inkl. Decke zum Dachraum
· Dampfbremsfolie
· Wärmedämmung zwischen den Sparren und der Kehlbalkenlage mindestens 180 mm stark,
  gegen Mehrpreis Dämmung bis zum First
· Atmungsaktive Folie
· Konterlattung 28 x 48 mm
· Dachlattung 38 x 58 mm
· Betondachsteine von Braas oder gleichwertig, Farbe rot, anthrazit oder dunkelbraun,
  30 Jahre Herstellergarantie
· Regenrinne, inklusive aller Formteile und Fallrohre, Titanzink 0,7 mm angepasst an die Dachfläche

Die Dachüberstände werden im Bereich der Holzteile mit einem zweifachen Holzanstrich versehen. Farbe frei wählbar, außer weiß.

Bei Schornstein für Kamin
· Zugänge für Schornsteinfeger mit Ausstiegsfenster auf dem Dach mit Standrost (verzinkt)
  bzw. verzinkte Trittstufen
· Der Schornstein wird mit einem Stülpkopf oder Naturschieferplatten verkleidet (ab Oberkante Dach).
3.8. Estrich In allen Wohnräumen wird ein Speicherestrich als Zementestrich gemäß DIN 4108/4109 eingebracht. Dazu gehören Dehnungsfugen (u. a. auch zur Schallentkoppelung) zu den Wänden und Scheinfugen in den Türbereichen. Die Wärme- und Trittschalldämmung erfolgt nach DIN.
Der Fußbodenaufbau beträgt ohne Belag ca. 15 cm im EG und ca. 9 cm im OG je nach Systemanwendung.
3.9. Innentreppen Es wird ein Vollholztreppensystem, im Standard Kiefer gewendelt, mit solider Stufendicke und formschönem Holzhandlauf, nach individueller Bemusterung montiert. Schallschutz nach DIN.

4. Allgemeiner Ausbau

4.1. Maler- und Tapezierarbeiten
Erwirbt der Bauherr als Mehrleistung Malerarbeiten, werden die Innenräume (außer HWR und Studioausbau ) mit Raufaser weiß beschichtet. Bei Eigenleistung durch den Bauherren wird das Haus tapezierfähig vorbereitet übergeben.
4.2. Bodenbelag
Sämtliche Bodenbelagsarbeiten sind Eigenleistungen des Bauherren. Auf Wunsch des Bauherren kann textiler Bodenbelag, Laminat (Klicksystem) etc. durch den Auftragnehmer gegen Aufpreis durchgeführt werden (siehe Preisliste). Erwirbt der Bauherr textile Fußbodenbeläge im Standard, werden diese bei der Bemusterung im Wert von 15,00 Eur/m² Material ermöglicht. Details werden bei der Bemusterung abgesprochen.
4.3. Fliesenbeläge
Farbige Wand- und Fußbodenkeramikfliesen nach individueller Bemusterung,
sind Eigenleistungen des Bauherren
· Bad: türhoch gefliest, (außer Dachschrägen)
· Gäste-WC (wenn vorhanden): 1,50 m hoch gefliest
· Küche: Fliesenspiegel 3 m² nach freier Planung
· Bodenfliesen in Gäste-WC, Bad, Küche und Diele:
4.4. Fenster
· Je Raum min. ein Dreh/Kipp-Kunststofffenster, Isolierverglasung k Wert 1,1 W/m² K mit Einhandbeschlag, bis 1,50 m Fensterbreite einflügelig. Alle Fenster erhalten eine ringsumlaufende Falz mit einer auswechselbaren Dichtung.
· Innenfensterbänke werden in Naturstein, Jura Marmor ausgeführt.
· Außenfensterbänke: Aluminium beschichtet weiß mit Antidröhnstreifen und Seitenkappen
Andere Leistungen im Bereich Fenster und Haustür laut Preisliste.
4.5. Schreinerarbeiten:
Innentüren · Holzumfassungszargen · Türbeschläge aus Messing poliert oder Stahl nach Bemusterung · Zimmertüren in Buche foliert
4.6. Hauseingangstür
Im Standard sind 6 Modelle vorhanden. Alle Türen aufgedoppelt mit Lippendichtung und Dreifachverriegelung.

5. Die Elektroinstallation
beginnt ab Zähleranschlusskasten im Haus und wird nach den DIN und VDE Vorschriften ausgeführt. Zeitgemäße Schalter und Steckdosen, Farbe weiß als Standardprogramm. In den ausgebauten Wohn- und Aufenthaltsräumen Unterputzinstallation. Die Antennen- und Telefonkabel werden zu einem zentralen Übergabepunkt in den Hausanschlussraum oder Keller geführt.
Die Ausführung der Elektroinstallation erfolgt entsprechend der Planung. Die Festlegung zur Anordnung der Steckdosen/Schalter erfolgt bei der Baudurchsprache.

5.1. Erdgeschoss Haupthauseingang/Außenbereich

Haupthauseingang/Außenbreich
1 Taster für Klingel an der Haustür
1 Auslass für Außenbeleuchtung
Flur/Diele/Treppenhaus
1 Wechselschalter
1 Deckenauslass Flur
Küche
1 Schalter
1 Deckenauslass
4 Steckdosen für Kleingeräte
1 Herdanschluss
1 Anschluss für Kühlkombination
1 Spülmaschinenanschluss
Wohnzimmer
1 Wechselschaltung
2 Deckenauslässe
1 Antennensteckdose
4 Doppeldosen
Hauseingang/Terasse
1 Auslass für Beleuchtung
1 Außendose
Gäste WC
1 Ausschaltung
1 Waschtischbeleuchtung
1 Steckdose

Bad OG
1 Ausschaltung
1 Deckenauslass
1 Waschtischbeleuchtung
2 Einzeldosen

Jedes weitere Zimmer erhält folgende Ausstattung
1 Deckenauslass
2 Einzeldosen

1 Schalter

6. Haustechnik
6.1 Gas/Heizung/Sanitär
Heizung Es kommt eine wandhängende Brennwerttherme zum Einsatz. Zur Warmwassererzeugung und -versorgung wird ein ca. 120 l großer temperaturgesteuerter Warmwasserspeicher installiert. Heizkörper: Es werden weiße, formschöne Ventilheizkörper (Anschluss von unten) mit integrierten Thermostatventilen zur individuellen Temperaturregulierung eingebaut. Die Größe und Anzahl der Heizkörper pro Raum richten sich nach den wärmetechnischen Erfordernissen. Die Heizungsanlage wird über ein Außentemperaturfühler geregelt. Bei Fußbodenheizung wird über Raumthermostate einzeln geregelt. Be- und Entwässerung Die Frischwasserinstallation nach DIN beginnt ab dem Wasserzähler im Haus. Die Kalt- und Warmwasserleitungen sind aus Kupfer, teilweise in Kunststoff. Es kommen Abwasserrohre aus Heißwasser beständigem Kunststoff zum Einsatz.
6.2. Sanitär
Lieferung und betriebsfertige Montage der Armaturen und Sanitäreinrichtung, die Leitungen im EG und OG sind unter Putz verlegt. Das Abwasser wird bis zum HWR oder Keller geführt. Der Hauswasseranschluss ist entweder im Keller oder HWR installiert.
Bad im EG
Das Bad wird mit einer Duschwanne mit den Abmaßen 80 cm x 80 cm x 15 cm aus emaillierten Stahlblech im Poresterträger, einer Brausegarnitur, komplett inkl. Einhebel-mischbatterie , einem wandhängendem WC-Becken mit eingebautem Spülkasten und Kunststoffsitz ausgestattet. Als Handwaschbecken wird ein Porzellanbecken ca. 50 cm eingebaut. Bei Bungalowtypen sind Wannen und Duschen im EG enthalten.
Bad OG
Das Bad wird mit einer Badewanne 170 cm x 75 cm aus emaillierten Stahlblech inklusive Einhebelmischbatterie und Brausegarnitur ausgestattet. Weiterhin wird ein Wandhängendes WC mit eingebautem Spülkasten sowie einem Porzellan-Waschbecken ca. 60 cm montiert. Alle Sanitärobjekte sind im Standard in der Farbe weiß und alle Armaturen im Standard in Chrom. Waschmaschinenanschluss Der Waschmaschinenanschluss wird nach Wahl des Bauherren im Bad EG oder Hausanschlussraum angebracht. Dieser enthält einen Kaltwasserzapfhahn sowie einen entsprechenden Abfluss mit Geruchsverschluss.
Küche
In der Küche wird ein Kalt- und Warmwasseranschluss mit Eckventilen und Abflussanschluss sowie Anschluss für Geschirrspüler montiert. Alle verbauten Materialien werden über ansässige Fachgroßhändler mit den dement-sprechenden Prüfzertifikaten und Zulassungen geliefert.
7. Außenanlagen
Die Arbeiten an der Außenanlage (Terrassen, Regenversickerungsanlagen sowie Klär-gruben etc.) sind Eigenleistungen des Bauherren, können aber vertraglich vereinbart werden.